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	<title>Politur</title>
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	<description>Ein Politicker auf Abwegen oder die Politour des Kreises</description>
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		<title>Wer bin ich … und zähl ich noch dazu&#8230;?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 11:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bürger fühlen sich sozial ausgeschlossen – Scheitern vermeiden Angst und Verzweiflung sind schlechte Ratgeber – wieweit ist es jedoch mit den Sinnsprüchen und der Einschätzung des Individuums zur Position im gesellschaftlichen Leben? &#8211; Wie repräsentativ eine Befragung auch sein mag, als Tatsache gilt, dass große Teile der Bevölkerung in Deutschland das Gefühl haben, am gesellschaftlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.trupoli.com/wp-content/uploads/gesellschaft.jpg"><img src="http://www.trupoli.com/wp-content/uploads/gesellschaft-150x150.jpg" alt="" title="gesellschaft" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1125" /></a><strong><em>Bürger fühlen sich sozial ausgeschlossen – Scheitern vermeiden</em></p>
<p><em>Angst und Verzweiflung sind schlechte Ratgeber</em> – wieweit ist es jedoch mit den Sinnsprüchen und der Einschätzung des Individuums zur Position im gesellschaftlichen Leben? &#8211; Wie repräsentativ eine  Befragung auch sein mag, als Tatsache gilt, dass große Teile der Bevölkerung in Deutschland das Gefühl haben, am gesellschaftlichen Leben nicht gesichert teilzuhaben. In der Folge glaubt man, Lebenszufriedenheit und Glück verloren zu haben, kann deshalb weniger Selbstsorge walten lassen und zeigt weniger bürgerschaftliches Engagement oder will dies nicht (mehr) zeigen.</strong></p>
<p>Wenn also Wissenschaftler tagen zu „Inklusion, Teilhabe und Behinderung – Anfragen an die (Human-) Wissenschaften“ sind die Ergebnisse auch schon mal verblüffend:<br />
6 von 10 Bürgern erleben ihre finanzielle Situation als ständige Gratwanderung zwischen Meistern und Absturz“<br />
   4 von 10 machen sich große Sorge um ihren Arbeitsplatz<br />
   5 von 10 befürchten, dass sie ihre Ansprüche im Alter deutlich senken müssen<br />
   4 von 10 sehen ihre Gesundheit als bedroht an<br />
   6 von 10 glauben, dass in Deutschland die sozialen Notlagen deutlich zunehme<br />
   3 von 10 befürchten, dass ihre sozialen Netze nicht mehr halten werden.</p>
<p>Befragt wurden 1.200 repräsentativ ausgewählte Bundesbürgern über 18 Jahren, um zu einem weiteren Ergebnis der Sozialforschung zu kommen.</p>
<p>In weiten Teilen der Bevölkerung gilt nun für den subjektiv empfundenen Status in der Gesellschaft, dass eine gut bezahlte Arbeit und eine sichere Alters- oder Gesundheitsvorsorge nicht mehr für alle da ist. In dieser Wahrnehmung gilt, dass sich viele Menschen von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlten und für das gesellschaftliche Ausschluss-Empfinden in hohem Maße Lebenszufriedenheit und Glück als verloren gelten, begleitet von nachlassender Selbstsorge und reduziertem bürgerschaftlichen Engagement.</p>
<p>Ob der Einzelne eine solche Situation bewältigt, hängt nun stark davon ab, welche Ressourcen zur Verfügung stehen. Und das sind nun mal nicht nur „externe“ wie Einkommen, Bildung, berufliche Position oder verlässliche Freunde, sondern auch „interne“ wie etwa Neugier, Risikofreude, Zielsetzung, Selbstvertrauen im sozialen Umfeld oder in die gesellschaftlichen Institutionen.</p>
<p>Bei nur geringen externen wie auch internen Ressourcen steigt das Risiko psychosomatischer Erkrankungen erkennbar stark an, wie die Sozialpsychologe weiß, was sich als Niedergeschlagenheit, Angstgefühle oder Antriebslosigkeit darstellt. Hinzu kommt eine Überforderung für 46 von 100 der &#8216;Ressourcen-Armen&#8217;, was für die &#8216;Ressourcen-Reichen&#8217; nur für 2 von 10 gilt.</p>
<p>Ist nun derjenige stabil, der über ausreichend persönlich Ressourcen verfügt. Die Sozialwissenschaft sagt &#8216;nein&#8217;, es gibt keine Gewähr dafür, dass der Einzelne sich mit schwierigen Lebenssituationen erfolgreich auseinandersetze oder aber an ihnen scheitere.</p>
<p><strong>Wer zählt sich noch dazu …?</strong></p>
<p>Viel eher gilt als wichtig, ob das Individuum sich noch zur Gesellschaft zählt oder sich als ausgeschlossen betrachtet. Man muss wohl für sich einen Platz im „gedachten Ganzen“ der Gesellschaft sehen, um bereit zu sein, für sich zu sorgen. Wer sich bereits verloren fühlt und sich nicht repräsentiert sieht in seiner &#8216;Bezugsgruppe zum gesellschaftlichen Kosmos&#8217;, schafft dies eher nicht.<br />
Um sich zu schützen vor dem Aufgeben und der Resignation ist folglich der &#8216;Umweg über die Gesellschaft&#8217; nötig.</p>
<p>Es ist eine „eine psychosoziale Größe eigener Art“, wie das Individuum über Inklusion oder Exklusion denkt und ist damit eine wichtige Determinante, über die zwischen „prekären Lebenssituationen und autoprotektiven Verhaltensweisen“ vermittelt wird.</p>
<p>Wer exkludierende Lebensverhältnisse spürt, der hat das Gefühl, nicht mehr richtig zur Gesellschaft zu gehören, von den gesellschaftlichen Prozessen und Ressourcen ausgeschlossen zu sein &#8211; eine Schlüsselerfahrung neuer Dimension.  </p>
<p><strong>Fazit der Wissenschat: „Wer sich gesellschaftlich ausgeschlossen empfindet, der ist in seiner praktischen Lebensführung stärkeren Belastungen ausgesetzt und neigt in stärkerem Maße zur Resignation, mangelnder Selbstsorge und Abwehr allen Fremdens“.</strong></p>
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		<title>Karriere – aber wo und wohin&#8230;??</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 15:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum jemand aus den sozialen und pädagogischen Gruppen der Eltern, Verwandten, Lehrer und Professoren hält mit seiner ewigen Predigt zurück: Wer nur mal schon „sehr gute und gute Noten“ und Fachkenntnissen erlangt hat, der bekomme auch einen tollen Job. Dem steht entgegen, dass zwei von drei Berufstätigen während Schulzeit und Ausbildung oder Studium nicht wussten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaum jemand aus den sozialen und pädagogischen Gruppen der Eltern, Verwandten, Lehrer und Professoren  hält mit seiner ewigen Predigt zurück: Wer nur mal schon „sehr gute und gute Noten“ und Fachkenntnissen erlangt hat, der bekomme auch einen tollen Job. </strong></p>
<p>Dem steht entgegen, dass  zwei von drei Berufstätigen während Schulzeit und Ausbildung oder Studium nicht wussten, wohin ihr Berufsweg führt. Hinzu kommt, das sogenannte &#8220;Soft Skills&#8221; Kriterien dafür sind, die schließliche Richtung ihre Karriere.mitzubestimmen.</p>
<p>Die Erhebung bei 7.000 Berufstätigen in mehr als fünfzehn Ländern &#8211; in Deutschland, Österreich und der Schweiz (als „DACH-Region“ = deutschsprachig) nahmen 1.400 Personen teil &#8211;  galt der Reflexion der beruflichen Laufbahn:<br />
Wie zufrieden sind Sie mit ihrem bisherigen Werdegang und ihrer Berufswahl<br />
 und was sind die entscheidenden Faktoren für Ihren Erfolg.</p>
<p>In der DACH-Region stufte man sich als „sehr erfolgreich“ ein:<br />
einer von zwei Österreicher glaubt, er sei erfolgreicher als andere, womit<br />
            auf Rang 3 liegt (54 Prozent);<br />
die Deutschen folgen mit 53 Prozent auf Rang 4 und<br />
die Schweizer mit 50 Prozent auf Rang 5;<br />
nur Asiaten in Japan und Südkorea schätzen sich noch erfolgreicher ein<br />
            (jeweils 93 Prozent).</p>
<p><strong>&#8220;Soft Skills&#8221; zum Erfolg </strong></p>
<p>Dem entgegen steht die Einschätzung derer, die mit einem Drittel (32 Prozent) der Arbeitnehmer nicht weiß, wohin die berufliche Laufbahn gehen soll. Der große Rest (68 Prozent) hält schlichtweg Karriere für nicht planbar. Was schließlich bei den deutschen Teilnehmer die &#8220;Soft Skills&#8221; bewirken oder was Fertigkeiten als Schlüsselqualifikationen für den beruflichen Erfolg bedeuten, sind:<br />
 starke Kommunikationsfähigkeit (58 Prozent)<br />
 Flexibilität (54 Prozent)<br />
 gutes Netzwerken (54 Prozent)<br />
 Gelegenheiten nutzen (39 Prozent)<br />
 aus Fehlern lernen (39 Prozent) </p>
<p>Auf der benannten Umfrage von „LinkedIn“ gründet die online-Kampagne &#8220;Sieben Geheimnisse über das Berufsleben&#8221;. Ziel ist es, Berufstätige dabei zu unterstützen, ihre Karriereziele zu identifizieren und an ihren &#8220;Soft Skills&#8221; zu arbeiten.<br />
Als Herausforderungen für das Berufsleben gelten,<br />
dass viele Menschen wissen nicht, wohin ihr Berufsweg sie führt;<br />
dass Personen, die wissen was sie erreichen wollen und die ein genaues Bild von ihren Stärken und Schwächen haben, in der Regel erfolgreicher und glücklicher in ihrem Beruf sind;<br />
dass man selten da landet, wo man es vermutet hätte.</p>
<p><strong>Individuum &#8216;Mensch&#8217;</strong></p>
<p>Und so sind die meisten Laufbahnen nicht gradlinig, da sich das Individuum „Mensch“ ständig weiter entwickelt -l fachlich und persönlich. Wichtig wird, berufliche Stationen zu einer Vita zu knüpfen.<br />
Weil Jobangebote, Kündigung oder die große Liebe ohne Vorhersage die Karriere beeinflussen, ergeben sich berufliche Richtungswechsel nicht auf den ersten Blick. Nicht Zeugnisse, sondern Fertigkeiten sind entscheidend, wenn es um einen Job geht.<br />
Fazit:  Qualifikationen alleine reichen nicht für eine Anstellung, sie sind nur die Einlasskarte zum Vorstellungsgespräch.</p>
<p>Als die wahren Geheimnisse des Arbeitslebens offenbart sich:<br />
wer den Berufsweg selbst gestalten, kommt weiter<br />
für viele Kompetenzen gibt es keine Ausbildung<br />
            man muss sie selbst entwickeln<br />
die beste Investition ist die in sich selbst. </p>
<p><em>Infos unter  www.linkedin-7geheimnisse.de. </em></p>
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		<title>Protest gegen ACTA wirkt!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 10:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der internationale ACTA-Vertrag *) will die Meinungsfreiheit und den Datenschutz im Netz dem Urheberrecht unterordnen. Noch hat die Bundesregierung nicht unterzeichnet; nun liegt die Entscheidung beim EU-Parlament. Glaubt man Gegnern und Aktivisten, dann wirkt der Protest, was sich darin zeige, dass als Reaktion auf die Kritik am ACTA-Abkommen die Bundesregierung die Ratifizierung vorerst aussetzte. Gilt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.trupoli.com/wp-content/uploads/logo_acta2.png"><img src="http://www.trupoli.com/wp-content/uploads/logo_acta2-150x150.png" alt="" title="logo_acta" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1108" /></a><strong>Der internationale ACTA-Vertrag *) will die Meinungsfreiheit und den Datenschutz im Netz dem Urheberrecht unterordnen. Noch hat die Bundesregierung nicht unterzeichnet; nun liegt die Entscheidung beim EU-Parlament. </strong></p>
<p>Glaubt man Gegnern und Aktivisten, dann wirkt der Protest, was sich darin zeige, dass als Reaktion auf die Kritik am ACTA-Abkommen die Bundesregierung die Ratifizierung vorerst aussetzte. Gilt doch als Vorwurf, dass der internationale Vertrag gegen Produktpiraterie einseitig den Interessen von Konzernen diene.<br />
Die Bundesregierung hält sich noch zurück, ist noch nicht entschieden und wartet ab, wie sich die Abstimmung über ACTA im EU-Parlament darstellt&#8230;<br />
Fällt ACTA durch, gilt der Vertrag als „tot“. Nach Ansicht der Kritiker und Gegner soll s dazu auch kommen, weshalb der Protest am Glühen gehalten werden soll.<br />
Gemeinsam mit der &#8220;Digitalen Gesellschaft&#8221; hat demnach auch Campari einen Online-Appell an die EU-Abgeordneten gestartet, der mit Schlagzeilen-Wirkung übergeben werden soll. geben werden.</p>
<p>Sollen also künftig Internet-Provider zu ermutigt sein, außer-parlamentarische Aktivitäten im Netz zu überwachen und Daten unmittelbar an Konzerne weiterzuleiten?<br />
Nein, meint campact! Ein breit getragener Appell soll folglich deutsche EU-Abgeordnete auffordern, ACTA abzulehnen und statt dessen für ein modernes Urheberrecht zu sorgen.</p>
<p>Es gilt als Fakt, dass ACTA ohne Öffentlichkeit und fern ab der Zivilgesellschaft zwischen wenigen Staaten und der Lobby der Musik- und Filmindustrie ausgehandelt wurde. Entscheidende Zusatzprotokolle gelten als noch längst nicht öffentlich zugänglich, weshalb es daran fehle, „sehr schwammigen Formulierungen im Vertragstext“ bewerten zu können. Für campact und all weiteren Aktivisten sieht Demokratie anders aus!<br />
Ein anerkanntes, international faires Urheberrecht darf folglich nicht einseitigen Interessen von Konzernen dienen. Die Realität im digitalen Zeitalters muss maßgeblich sein im Ausgleich zwischen den Interessen von Nutzern und den Kulturschaffenden.<br />
Wie aber geht man im gesellschaftlichen Miteinander und im gegenseitigen Verständnis mit geistigem Eigentum um?<br />
Erst wenn hierüber eine internationale Übereinkunft erzielt wurde, macht es Sinn, Urheberrechte über ein Abkommen zu sichern.</p>
<p>*) Anti-Counterfeiting Trade Agreement, kurz ACTA, (dt. Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen)</p>
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		<title>Auch Mannsbilder in den Kindergarten!</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 13:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Start der Kampagne &#8220;Profis für die Kita&#8221; – Ministerielle Werbung um Fachkräfte „Die Schärfe des Werkzeugs bestimmt die Rentabilitätt des Betriebes“ sinnierte in den 60ern der Villinger Erfinder des ersten Kienzle-Fahrtenschreibers und der ersten Parkuhren, Paul Riegger. Heute wäre dessen direktoriales Prinzip sozial-politisch zu ergänzen: „Auch die Vergütung des Produktionsfaktors Arbeit bestimmt die Effizienz der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.trupoli.com/wp-content/uploads/Kindergarten.jpg"><img src="http://www.trupoli.com/wp-content/uploads/Kindergarten-150x150.jpg" alt="" title="Kindergarten" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1099" /></a><strong>Start der Kampagne &#8220;Profis für die Kita&#8221; – Ministerielle Werbung um Fachkräfte</strong></p>
<p><strong><em>„Die Schärfe des Werkzeugs bestimmt die Rentabilitätt des Betriebes“ </em>sinnierte  in den 60ern der Villinger Erfinder des ersten Kienzle-Fahrtenschreibers und der ersten Parkuhren, Paul Riegger. Heute wäre dessen direktoriales Prinzip sozial-politisch zu ergänzen: <em>„Auch die Vergütung des Produktionsfaktors Arbeit bestimmt die Effizienz der Mitarbeiter-Leistung!“</em></strong></p>
<p>Nun  lässt sich die Leistung von Kindergärten wohl kaum in Effizienz messen. Wie aber kann durch ministeriellen Nachdruck mehr  Nachwuchs für den Erzieherberuf gewonnen werden, wie er mit dem Kampagnen-Start  &#8220;Profis für die Kita&#8221; in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege als Schülerkampagne ab Mitte Februar 2012 beworben werden soll.</p>
<p><em>&#8220;Erzieherinnen und Erzieher legen mit ihrer Arbeit den Grundstein für die späteren Bildungserfolge und die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern&#8221;</em>, so die Ministerin Kristina Schröder, weshalb es ihr wichtig sei, <em>„dem Erzieherberuf zu mehr Anerkennung und Wertschätzung zu verhelfen, die Rahmenbedingungen zu verbessern und mehr Fachkräfte für die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege zu gewinnen“. </em></p>
<p><strong>Kein Wort zur Arbeitsvergütung</strong></p>
<p>Doch während dies mit dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für unter Dreijährige ab August 2013 umso wichtiger wird, kein begleitendes ministerielles Wort des Arbeitsentgeltes für zusätzliche Fachkräfte, die deshalb für die Kindertageseinrichtungen benötigt werden.<br />
Um die Kinderbetreuung in Westdeutschland und Pensionierungswelle im Osten personell abzusichern, werden in den nächsten Jahren also weitere Erzieherinnen und Erzieher benötigt. Was aber wird verdient&#8230;?</p>
<p>Die Initiative &#8220;Profis für die Kita&#8221; &#8211; initiiert von der GEW Gewerkschaft Erziehung und<br />
Wissenschaft gemeinsam mit den Berufsverbänden &#8211; gilt zwar als Imagekampagne und zielt darauf ab, das fachliche Niveau und die gesellschaftliche Wertschätzung dieses Berufs zu<br />
steigern, doch kein Wort ob ein &#8216;Beruf in dieser Branche&#8217; auch den materiellen Anspruch des Einzelnen sichern kann. Für die Imagekampagne stehen dann allerdings bis Ende 2012 rund 370.000 Euro bereit.</p>
<p><strong>Die GEW als Tarifpartner gefordert</strong></p>
<p>Den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für unter Dreijährige ab August 2013 zu garantieren, sollen Länder und Kommunen in „erheblichem finanziellem Umfang beim quantitativen und qualitativen Betreuungsausbau bis 2013 mit vier Milliarden&#8221; unterstützt werden, doch geht es eher um neue Plätze und Mitfinanzierung der Betriebs- und Personalkosten, jedoch nicht um Mindest-Gehälter in Vollzeit- oder Teilzeit. Auch wenn ab 2014 jährlich 770 Millionen Euro für Zuschüsse zu Betriebs- und Personalkosten. Avisiert sind, weiß wohl kein künftiger Arbeitnehmer als Erzieher, ob ihm ein Monatsverdienst seine Existenz sichern kann.</p>
<p>Die GEW ist deshalb auch als Tarifpartner gefordert&#8230;Unter 12 Euro pro Stunde&#8230;Nein, denn das macht in Steuerklasse I bei 40 Wochenstunden grad mal 1920 brutto oder bei einem Drittel an Abzügen noch 1280 Euro netto. Was will das Arbeitnehmer-Individuum damit in München, Köln<br />
oder im badischen Villingen&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Augen auf bei der Berufswahl!</title>
		<link>http://www.trupoli.com/1083/augen-auf-bei-der-berufswahl/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 13:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht & Gesetz]]></category>
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		<description><![CDATA[Sind Sie denn tatsächlich selbständig&#8230;? Einst war es die Ich-AG, von der man glaubte, sie könne eine große Zahl an Arbeitslosen in die vermeintliche Selbständigkeit entlassen. Ein Phänomen, das bis heute eine besondere Rolle spielt, wie dies nach Angaben der Bundesregierung erkennbar wird, wenn die Zollverwaltung bei deren Finanzkontrolle auf Schwarzarbeit prüft und ermittelt. Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Sind Sie denn tatsächlich selbständig&#8230;?</em></strong></p>
<p><strong>Einst war es die Ich-AG, von der man glaubte, sie könne eine große Zahl an Arbeitslosen in die vermeintliche Selbständigkeit entlassen. Ein Phänomen, das bis heute eine besondere Rolle spielt, wie dies nach Angaben der Bundesregierung erkennbar wird, wenn die Zollverwaltung bei deren Finanzkontrolle auf Schwarzarbeit prüft und ermittelt. </strong></p>
<p>Auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen macht die Regierung mit 17/8444 deutlich, dass Scheinselbständigkeit dann  gegeben ist, wenn  „die Tätigkeit einer Person, die zwar formal selbständig ist, tatsächlich aber vom vermeintlichen Auftraggeber wie ein Arbeitnehmer beschäftigt wird“. Dies nun gilt Delikt nach § 266a des Strafgesetzbuches (Arbeitsentgelt wird vorenthalten und/oder veruntreut).</p>
<p>Auf den Dienststellen der Finanzkontrolle &#8216;Schwarzarbeit&#8217; ist man sich indessen klar darüber, dass  Scheinselbständigkeit vornehmlich in den Branchen Baugewerbe mit Baunebengewerbe, Spedition, Transport und Logistik sowie im Garten- und Landschaftsbau oft gegeben ist. </p>
<p>Sofern bei den Beteiligten Zweifel bestehen, ob sie nun selbständig oder doch abhängig beschäftigt sind, kann sowohl der Auftraggeber wie auch der Auftragnehmer beantragen, dass der sozialversicherungsrechtliche Status geklärt wird. </p>
<p>Eine Clearing-Stelle der &#8216;Deutsche Rentenversicherung Bund&#8217; kann den Status des Erwerbstätigen bestimmen, wenn dort alle Umstände des Einzelfalles g-checkt werden.<br />
Längst ist (seit 2005) obligat, dass der Status in der Praxis bei &#8216;prekären Sachverhalte&#8217; geprüft wird. Dabei haben die Krankenkassen zwingend den Status festzustellen, wenn ein Beschäftigter angemeldet wird, der als Angehöriger des Arbeitgebers gilt oder gar zum geschäftsführenden Gesellschafter einer GmbH wurde.</p>
<p>Neuer Regelungen oder schärferer Kontrollen, um Scheinselbständigkeit zu bekämpfen, bedarf es also laut Bundesregierung gegenwärtig nicht , „da sich das Statusfeststellungsverfahren in der Praxis bewährt hat und von den Beteiligten akzeptiert wird“. Finden doch durch die Finanzkontrolle &#8216;Schwarzarbeit&#8217; sowie durch Betriebsprüfungen  hinreichende Kontrollen statt.</p>
<p>Fazit: Eigentlich bräuchte niemand mehr mit prekärer Arbeit in die Bredouille einer Scheinselbständigkeit kommen, wo doch nicht erst seit 2011/2012 über Fachkräftemangel geklagt wird.  Drum Augen auf bei der Berufswahl.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kein Tango mehr für die Sau und ihren Eber</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 17:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Recht & Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Campact fordert: Keine Sau will Megaställe! Widerstand, Protest, Ablehnung &#8211; in der Kurgemeinde Bad Dürrheim im südwestlichen Baden mit dessen dörflichen Stadtteilen geht es seit Monaten hoch her. Ein Landwirt will in eine Mega-Schweinezucht investieren. Zwar deutlich außerhalb, doch der Streit ist entfacht. Bürger gehen auf die Barrikaden, Gestank und Grundwasserverseuchung durch hohe Güllemengen werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.trupoli.com/wp-content/uploads/Schweinestall_1.jpg"><img src="http://www.trupoli.com/wp-content/uploads/Schweinestall_1-150x150.jpg" alt="" title="Schweinestall_1" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1079" /></a><strong><em>Campact fordert: Keine Sau will Megaställe!</em></strong></p>
<p><strong>Widerstand, Protest, Ablehnung &#8211; in der Kurgemeinde Bad Dürrheim im südwestlichen Baden mit dessen dörflichen Stadtteilen geht es seit Monaten hoch her. Ein Landwirt will in eine Mega-Schweinezucht investieren. Zwar deutlich außerhalb, doch der Streit ist entfacht. Bürger gehen auf die Barrikaden, Gestank und  Grundwasserverseuchung durch hohe Güllemengen werden erwartet. Der Wind könnte drehen und auch ALDI&#8217;s Golfplatz Öschberghof bei Donaueschingen/Aasen „belastend einbinden“&#8230;</strong></p>
<p>Wenn  in diesem weiteren Zusammenhang Bauminister Ramsauer den Gemeinden ermöglichen will, den Bau von Mega-Ställen  zu verbieten, damit Bauboom von Tierfabriken gestoppt werden könnte, will Agrarministerin Aigner das Vorhaben blockieren.<br />
Und während überall im Land Bürger/innen gegen den Bau von Mega-Ställen kämpfen, werden in bestehenden Anlagen zehntausende Schweine und Hühner auf engstem Raum gequält &#8211; meist ohne Tageslicht und bis zur finalen Nutzung mit anhaltenden Schmerzen. </p>
<p>Wenn also Ställe Luft und Trinkwasser belasten und am Ende das produktive Ergebnis auf dem Esstisch landet, will man einem solchen Transformationsprozess nicht mehr vertrauen. Doch bisher bieten sich den Gemeinden vor Ort mit dem Baurecht kaum keine Ansatzpunkte, die Massentierhaltung zu verbieten. Das aber will Bauminister Peter Ramsauer jetzt per Gesetz möglich machen. </p>
<p><strong>Konflikt mit der Agrar-Lobby</strong></p>
<p>Warum also kündigt die Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner an, die Initiative auszubremsen, wonach man kaum mehr was gegen den gewaltigen Bauboom von Tierfabriken unternehmen kann?<br />
Warum sprach sie zu Beginn des Jahres 2012  vollmundig davon, dass Deutschland &#8220;Taktgeber&#8221; beim Tierschutz in Europa sei? Warum scheut sie damit den Konflikt mit der Agrar-Lobby?</p>
<p>Fragen, die nun campact auf den Plan bringen: Man möge mithelfen, eine Gesetz mitzutragen, durch das sich Bürger effektiv gegen geplante Tierfabriken wehren können. Denn mit Ramsauers Novellierung des Baugesetzbuchs würden Gemeinden endlich rechtliche Möglichkeiten bekommen, Mega-Ställe zu verbieten.<br />
Wer also gewerbliche Ställe mit hoher Belegung an Tieren betreiben will, soll dies nur noch über Bebauungspläne der Gemeinden genehmigt werden können. Geplante &#8216;Agrarfabriken&#8217; könnten folglich verhindert werden.<br />
Nun aber drängt die Zeit: 900 Ställe für Hähnchen mit durchschnittlich 40.000 Tieren sind aktuell  in Planung oder im Bau. Jetzt also muss der öffentliche Druck kommen; Bürger und ihre Gemeinden sollen in Zukunft mitbestimmen können, wenn ihnen Landwirte einen Mega-Stall vor die Haustür setzen wollen. </p>
<blockquote><p><strong><em>Fordernder Brief an Aigner &#038; Co</em></strong></p>
<p><em>Sehr geehrte Frau Landwirtschaftsministerin Aigner,<br />
sehr geehrter Herr Bauminister Ramsauer,<br />
sehr geehrter Herr Umweltminister Röttgen, </em><br />
überall im Land wehren sich Bürger/innen gegen den Bau von tierquälerischen Megaställen. Doch bisher sind der zuständigen Kommunalpolitik die Hände gebunden. Das geltende Baurecht lässt Bauverbote für diese Agrarfabriken kaum zu. Dies möchte Minister Ramsauer jetzt per Bundesgesetz ändern.<br />
Frau Aigner, bitte unterstützen Sie diesen Vorschlag und unterlassen Sie jeden Blockadeversuch. Sie bezeichnen Deutschland als „Taktgeber“ beim Tierschutz in Europa. Lassen Sie Ihren Worten jetzt auch Taten folgen: Machen Sie keine Politik für die Agrarindustrie!<br />
Mit freundlichen Grüßen </p></blockquote>
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		<title>Facebook &amp; Co. auch für Kaufleute &amp; Co. …</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 16:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien & Wahlen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;und so zwitschern auch die Parteien mit Zahlreiche Unternehmen des Mittelstandes &#8211; das sind solche bis zu 500 Mitarbeitern &#8211; pflegen über Soziale Netzwerke ihr Image und suchen dabei auch nach neuen Mitarbeitern. Kann aber bei Online-Aktivitäten nicht doch auch so einiges schief laufen? Wie nun macht man &#8216;s richtig, damit Social Media auch für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.trupoli.com/wp-content/uploads/Twitter-2.jpg"><img src="http://www.trupoli.com/wp-content/uploads/Twitter-2-150x150.jpg" alt="" title="Twitter 2" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1070" /></a><strong><em>&#8230;und so zwitschern auch die Parteien mit</em></p>
<p>Zahlreiche Unternehmen des Mittelstandes &#8211; das sind solche bis zu 500 Mitarbeitern &#8211;  pflegen über Soziale Netzwerke ihr Image und suchen dabei auch nach neuen Mitarbeitern. Kann aber bei Online-Aktivitäten nicht doch auch so einiges schief laufen? Wie nun macht man &#8216;s richtig, damit Social Media auch für Firmen erfolgreich  wird?<br />
</strong><br />
Stärker vom Design als vom Firmennamen beachtet werden tagtäglich tausende moderner Haustür-Klingel-und Sprech-Anlagen, die von Siedle in Furtwangen im Schwarzwald stammen. Dort im Wald, wo einst die Kuckucksuhr „erfunden“ wurde, ist längst auch „Twittern“ selbstverständlich. </p>
<p>Bei 550 Mitarbeitern und einem Umsatz von 77 Millionen Euro im Jahr werden von Siedle seit drei Jahren regelmäßig Neuheiten auf Twitter oder Facebook ge-postet. Und auch Firmenfilmchen werden auf „Youtube“ eingestellt.<br />
Diese Informationskanäle sollen &#8211; wie anders könnte es sein &#8211; auch eine jüngere Zielgruppe erreichen, auch wenn auf Rückmeldungen von den Nutzern der Portale noch gewartet werden muss&#8230;Während die Filme auf Youtube schon tausendfach abgerufen wurden. So ist man mit dem Ergebnis  zufrieden, weil man sich eben nicht an den Größen des Show-Bizz orientiert, was  für  eine solide Unternehmenskommunikation wohl auch auch nicht angestrebt wird. Von den Klicks der Pop-Titanen ist man zwar weit, weit entfernt, doch ist man auch über die Gehversuche schon hinaus, sich auf dem Feld der neuen Medien zu tummeln.</p>
<p>Wenn Social-Media-Experten raten,  „peu à peu“ zu beginnen, ist man auf jeden Fall schon mal mit dabei, statt drauf zu  verzichten. Wer nämlich in den sozialen Medien schon gar nicht auftaucht, würde es künftig schwer haben beachtet zu werden. Mittelfristig muss sich selbst Bäcker Lehmann an die sozialen Netzwerke ran machen. Gibt es doch schon Apps, mit denen man in den großen Städten Kneipen aufrufen kann, um das Getränk zu bestellen, noch während man einen Parkplatz sucht&#8230;<br />
Ob Video-Clips, Foren oder soziale Netzwerke – das web bietet jede Art an  Kommunikation und dazu auch die nötige Reichweite. Kann man doch bei Facebook auch als Unternehmen theoretisch mit 800 Millionen Nutzern Kontakt bekommen. Nicht ein Fachblatt bietet dies. Und weil immer mehr Käufe über das Internet zustande kommen und die Meinung der Freunde auf Facebook oft  mehr zählt als jedes Testurteil, kann  man sich „teure Marktforschung“ eigentlich sparen.  Infos sind übe die „Freunde“ Facebook schnell, meist zuverlässig und günstig zu haben.<br />
Lässt mancher gar in Foren ins Wohnzimmer blicken oder gibt individuelle Infos preis, ist es mit den sozialen Medien möglich, potenziellen Kunden so nah wie möglich zu sein.</p>
<p>Doch eines gilt auch: wird eine berechtigte Reklamation nicht zuverlässig bearbeitet, kann dies zu eine Social-Media-Krise auslösen. Denn Unzufriedenheit macht sich wohl noch schneller breit. Als wenn vieles als tadellos gilt. Fazit: Die Stimmung ist im wahrsten Sinne „wahrzunehmen“ und auf  Kritik muss reagiert.</p>
<p><strong>Wie machen dies die Parteien?</strong></p>
<p>Bei der Facebook-Präsenz der Parteien gibt es noch große Unterschied, sowohl qualitativ als auch quantitativ muss noch aufgeholt werden. Ob jedoch „Landingpages“  *) , die politisch Interessierte willkommen heißen, immer auch positiv auf die Fanzahlen auswirken, ist noch unbestätigt. Denn die „Interaktion“ bleibt bei den Parteien meist unbeachtet. Noch reagieren die Partei nicht auf ge-postete Kommentare. Und das, obwohl eine interaktive, dialog-orientierte Strategie an Kommunikation der demokratischen Meinung zuträglich wäre. Denn nur, wenn sich die Parteien für die Meinungen der User interessieren, signalisieren sie auch Interesse daran, mehr Menschen zu motivieren, sich zu Wort zu melden.<br />
Ergebnis: Facebook-Seiten bieten auch für Parteien ein großes Potential, ohne dass dies ausreichend genutzt würde. Sich hierin schnell zu ändern, könnten große Wirkung haben, wenn auch junge Bürger und Wähler erreicht werden sollen.</p>
<p><em>*) Eine Landing Page (englisch landing page etwa ‚Landeseite‘), selten auch Marketing-Page, ist eine speziell eingerichtete Webseite, die nach einem Mausklick auf ein Werbemittel oder nach einem Klick auf einen Eintrag in einer Suchmaschine (Google, Bing, u. a.) erscheint. Diese Landing Page ist auf den Werbeträger und dessen Zielgruppe optimiert. Bei einer Landing Page steht ein bestimmtes Angebot im Mittelpunkt, welches ohne Ablenkung vorgestellt wird. Ein wesentliches Element ist die Integration eines Response-Elements (z. B. Anfrageformular, Link zum Webshop oder Call-Back-Button), das die einfache Interaktion mit dem Besucher sicherstellt.<br />
(aus: Wikipedia)</em></p>
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		<title>Künftige Demographie als Chance &#8211; Kommt ein neuer Zivi?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 13:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[„In the Year 2525“ war und ist ein futuristischer Folk-Rock-Song des Duos Zager &#038; Evans aus dem Jahre 1969, in dem die beiden besingen, wie sich wohl die Beziehung des Menschen zur Technologie und zur Erde entwickeln wird. Noch ist die Welt deutlich davon weg, weshalb sich in unserer Dekade aber trotzdem die Fragen stellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.trupoli.com/wp-content/uploads/Zager-und-Evans.jpg"><img src="http://www.trupoli.com/wp-content/uploads/Zager-und-Evans.jpg" alt="" title="Zager und Evans" width="126" height="109" class="alignright size-full wp-image-1056" /></a><strong><em>„In the Year 2525“</em> war und ist ein futuristischer Folk-Rock-Song des Duos Zager &#038; Evans aus dem Jahre 1969, in dem die beiden besingen, wie sich wohl die Beziehung des Menschen zur Technologie und zur Erde entwickeln wird. Noch ist die Welt deutlich davon weg, weshalb sich in unserer Dekade aber trotzdem die Fragen stellen lassen: <em>Wie wird unsere Gesellschaft im Jahr 2030 aussehen? Welche Voraussetzungen sind notwendig, um Schrumpfungs- und Alterungsprozesse hierzulande zu kompensieren und den gesellschaftlichen Zusammenhalt weiterhin sicherzustellen? </em></strong></p>
<p>Fragen, denen sich Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft auf dem 1. Berliner Demografie Forum (BDF) an der ESMT European School of Management and Technology erstmals im Januar 2012 stellten. Ihr Ziel: das Bewusstsein für die demografische Entwicklung und deren Folgen in Gesellschaft, in Politik und Wirtschaft nachhaltig zu verankern.</p>
<p>Was längst europaweit bekannt ist: Deutschland schrumpft und wird älter, gleichzeitig wird das Zusammenleben von Familien vielfältiger. Daraus leitet sich ab, dass der demografische Wandel  aber auch Chancen bietet. Decken sich doch durch den aktuellen Fachkräftemangel ökonomische Interessen und<br />
gesellschaftspolitische Herausforderungen, was Potenzial einer Zukunftsaufgabe zu nutzen ist.</p>
<p>Vielfältig auch die Lebensplanung des Individuums und der Partnerschaften: Kinderwünsche zu unterstützen, Kinder und Jugendliche zu fördern, die Arbeitswelt familienfreundlicher zu empfinden und den älterer Menschen die „gesellschaftliche Teilhabe“  zu ermöglichen.<br />
Verbunden damit steht ganz oben auf der Liste, die junge Generation zu entlasten, denn wenn sich die nachfolgende Generation verweigert, weil sie sich den Aufgaben nicht gewachsen fühlt, kann man sich kaum vorstellen, wie die demografischen Herausforderungen bestanden werden kann.</p>
<p><strong>Kommt eine neue Zivi-Pflicht bis 2015&#8230;?</strong></p>
<p>Verbunden damit sind auch die Lösungen, die Ganztagsschulen auszuweiten und ein soziales Jahr verpflichtend zu machen, um die Sozialsysteme zu entlasten. Gleichzeitig muss das bisherige Umlage-finanzierte Sozialsysteme in das einer Kapitaldeckung überführt werden. Und auch die Qualität bei ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen ist zu erhöhen. Auch ist eine Immigrations-Politik zu gestalten, die Migranten motiviert, nach Deutschland zu kommen.</p>
<p>Mit dem Berliner Demografie Forum haben die Initiatoren eine Dialogplattform geschaffen, die einen interdisziplinären Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ermöglicht und das Thema Demografie-Wandel somit in einem umfassenden Kontext beleuchtet. </p>
<p>Das BDF sieht sich als eine parteiübergreifende, internationale Debatten-Plattform zum demografischen Wandel, indem internationale Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammengeführt werden, um gemeinsam Lösungsansätze zu diskutieren und diese nachhaltig zu entwickeln.<br />
Hiermit soll auch die Bedeutung demografischer Einflussfaktoren in einer breiteren Öffentlichkeit verankert werden. Nach einem Auftakt im Januar 2012 soll das  Forum künftig einmal im Jahr stattfinden. Initiatoren sind das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie der Versicherer Allianz. </p>
<p><em>Weitere Infos unter https://www.berlinerdemografieforum.org</em></p>
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		<title>Vom Zahnarzt zum Vize-Kanzler&#8230;</title>
		<link>http://www.trupoli.com/1042/vom-zahnarzt-zum-vize-kanzler/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 10:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
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		<description><![CDATA[Was, bitte, macht jemanden zum Kompetenzträger&#8230;? &#8211; Neue campact-Aktion! Ist das dann nun tatsächlich großartig? &#8211; Bundeskanzlerin Merkel will die Finanztransaktions-Steuer im Euroraum. Das verkündete sie nach dem jüngsten Treffen mit Frankreichs Präsident Sarkozy. Doch die FDP &#8211; klein aber bockig &#8211; kündigt schon an, weiter zu blockieren, die Finanzinvestoren an den Kosten der Krise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Was, bitte, macht jemanden zum Kompetenzträger&#8230;? &#8211; Neue campact-Aktion!</em></p>
<p>Ist das dann nun tatsächlich großartig? &#8211;  Bundeskanzlerin Merkel will die Finanztransaktions-Steuer im Euroraum. Das verkündete sie nach dem jüngsten Treffen mit Frankreichs Präsident Sarkozy. </strong></p>
<p>Doch die FDP &#8211; klein aber bockig &#8211; kündigt schon an, weiter zu blockieren, die Finanzinvestoren an den Kosten der Krise zu beteiligen. FDP-Chef Rösler, gelernter Zahnarzt bei der Bundeswehr,  will der Steuer nur zustimmen, wenn alle EU-Staaten sie einführen. Irgendwie ein durchsichtiges Manöver, weil er genau weiß, dass sich Großbritannien darauf nicht einlässt. </p>
<p>Nun ist das Aktionsbündnis „campact“ der Auffassung, Rösler müsse man zeigen, dass Bürger/innen dessen Lobby-Politik für Banken und Spekulanten nicht weiter dulden. Schon haben Mitte Januar 68.000 Personen den Appell unterzeichnet. Sobald 100.000 Unterschriften beisammen sind, will man diese an Minister Rösler überreichen. </p>
<p>Mit der Steuer würden endlich erste Konsequenzen aus der Finanzkrise gezogen: „Spekulative Geschäfte sollen eingedämmt werden, Banken und Fonds als Verursacher der Krise für deren Kosten zahlen.“ </p>
<p>Doch die FDP behaupte, mit der Einführung der Steuer in den 17 Ländern der Eurozone würden Finanzgeschäfte massiv zu anderen Finanzplätzen verlagert. Die Steuer aber soll nach dem Vorschlag der EU-Kommission für alle Geschäfte gelten, bei denen einer der Partner seinen Sitz in Europa hat. Um also die Steuer zu umgehen, müsste eine Bank ihren Firmensitz verlagern. Ist sowas realistisch&#8230;?</p>
<p>Hat der campact-Kooperationspartner Attac &#8211; als globalisierungs-kritische Bewegung &#8211; jahrelang für die Einführung einer &#8220;Tobin-Steuer&#8221; gestritten, steht diese kurz vor Einführung. Und deshalb treffen sich die Euro-Länder und die weiteren EU-Staaten, um über die Steuer zu beraten. Bis dahin muss, so camapact, dafür gesorgt sein, dass die FDP ihre Blockadehaltung aufgibt.</p>
<blockquote><p><em>An den FDP-Parteivorsitzenden</p>
<p>Sehr geehrter Herr Dr. Rösler,</p>
<p>eine Steuer auf Finanztransaktionen – wie sie die EU-Kommission fordert – würde Banken, Versicherungen und Hedgefonds endlich an den Kosten der Finanzkrise beteiligen. Spekulative Geschäfte als eine Ursache der Krise würden eingedämmt.</p>
<p>Falls eine EU-weite Steuer am Widerstand Großbritanniens scheitert, muss sie zunächst in den Staaten der Eurozone eingeführt werden. Ich fordere Sie und Ihre Partei auf, diesen wichtigen, ersten Schritt nicht länger zu blockieren. Machen Sie den Weg frei für eine Finanztransaktionssteuer in den Ländern der Währungsunion! </em></p></blockquote>
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		<title>„Affäre Wulff“&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 18:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Was regen wir uns eigentlich auf&#8230;? Neben der allgemeinen Medienschlacht ein wenig davon, was noch festzustellen und nachzulesen ist, auch wenn man zur „Beschädigung des Amtes &#8216;Bundespräsident&#8217; “ geteilter Meinung sein will und kann und darf: In seiner Zeit als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen war Rau in Affären der WestLB involviert. http://de.wikipedia.org/wiki/WestLB>. So berichtete Der Spiegel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Was regen wir uns eigentlich auf&#8230;?</em></p>
<p>Neben der allgemeinen Medienschlacht ein wenig davon, was noch festzustellen und nachzulesen ist, auch wenn man zur „Beschädigung des Amtes &#8216;Bundespräsident&#8217; “ geteilter Meinung sein will und kann und darf:</strong></p>
<blockquote><p>In seiner Zeit als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen war Rau in Affären der WestLB  involviert.</p>
<p>http://de.wikipedia.org/wiki/WestLB>.</p>
<p>So berichtete Der Spiegel im Februar 2000 in einer durch massive Versuche der Verhinderung der Berichterstattung begleiteten Reportage, dass die WestLB in undemokratischer Weise zu einer geheimen Nebenkasse des Landes gemacht wurde, wobei Reisen für Regierung und Reisen für den Wahlkampf nicht sauber getrennt wurden und Regierungsarbeit aus Quellen finanziert wurde, die das Parlament nicht kannte und nicht kontrollieren konnte.<br />
<http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Spiegel>  </p>
<p>Neben dem im Spiegel-Bericht genannten Protagonisten Johannes Rau handelt es sich auch um dessen Nachfolger Wolfgang Clement <http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Clement> .[7] <http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Rau#cite_note-6> </p>
<p>Als Kanzlerkandidat ließ Rau sich im Wahlkampf 1986/87  von der DDR-Regierung unterstützen <http://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1987> . </p>
<p>Nachdem er die volle Anerkennung einer DDR-Staatsbürgerschaft in Aussicht gestellt hatte, machte die DDR-Führung Egon Bahr bei einem Besuch 1986 das Zugeständnis, die Einreise von rund einhunderttausend Tamilen und anderen Flüchtlingen pro Jahr über DDR-Flughäfen in die Bundesrepublik künftig zu unterbinden [8]<br />
<http://de.wikipedia.org/wiki/Egon_Bahr><http://de.wikipedia.org/wiki/Tamilen>   <http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Rau#cite_note-7> [9] <http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Rau#cite_note-8> </p>
<p>Weiterhin war Rau in die Düsseldorfer Flugaffäre verstrickt.<br />
<http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCsseldorfer_Flugaff%C3%A4re> . </p>
<p>Dabei zahlte die WestLB führenden Politikern von der SPD – aber auch von der CDU – nicht nur deren private Flugkosten, sondern setzte die überhöhten Rechnungen auch von der Steuer ab. Die Überhöhung der Rechnungen kam daher, dass bei einigen Flügen als Stewardessen getarnte Prostituierte mitgenommen wurden.[10]. Die Düsseldorfer Flugaffäre wurde bislang nicht umfassend aufgearbeitet.<br />
<http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Rau#cite_note-9> </p>
<p>Die WestLB übernahm auch die Kosten in Höhe von 150.000 DM für ein Fest, das Johannes Rau anlässlich seines 65. Geburtstages am 18. Januar 1996 mit 1.500 Gästen feierte.[11] <http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Rau#cite_note-10> “</p>
<p><strong><em>aus: Wikipedia zu Herrn Johannes Rau aus Wuppertal, eh. Ministerpräsident aus NRW und im 2. Anlauf auch Bundespräsident</em></strong>
</p></blockquote>
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