<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Politur</title>
	<atom:link href="http://www.trupoli.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.trupoli.com</link>
	<description>Ein Politicker auf Abwegen oder die Politour des Kreises</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Sep 2010 18:05:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=9847</generator>
		<item>
		<title>Politik-Studium macht noch keinen Politiker</title>
		<link>http://www.trupoli.com/132/politik-studium-macht-noch-keinen-politiker/</link>
		<comments>http://www.trupoli.com/132/politik-studium-macht-noch-keinen-politiker/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 18:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trupoli.com/?p=132</guid>
		<description><![CDATA[Eine Tageszeitung, die täglichen TV-Nachrichten und mindestens ein Polit-Magazin pro Woche, dann dürfte man als politisch interessiert gelten. Wenn im Haushalt des Abiturienten dies nicht gegeben war und ist, dann sollte er nicht der künftige Student der Politikwissenschaft sein. Man muss die didaktischen Inhalte auch des Sozialkunde- oder die des VWL-Lehrers gemocht und verstanden haben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Tageszeitung, die täglichen TV-Nachrichten und mindestens ein Polit-Magazin pro Woche, dann dürfte man als politisch interessiert gelten. Wenn im Haushalt des Abiturienten dies nicht gegeben war und ist,  dann sollte er nicht der künftige Student der Politikwissenschaft sein. Man muss die didaktischen Inhalte auch des Sozialkunde- oder die des VWL-Lehrers gemocht und verstanden haben, um &#8216;Politik&#8217; zum Studienfach zu wählen. Schließlich tauchen Themen aus Unterricht und Presse wieder auf und werden auch wieder mit wissenschaftlichem Tiefgang betrachtet.</strong></p>
<p>Beschreibt man die Fachbereiche der Politikwissenschaft, lässt sich ein Politikstudium am besten skizzieren.<br />
Da beschäftigt sich die Politische Ideengeschichte mit Theorien der Legitimation zur Herrschaft (z.B. Demokratie-Theorien), der politischen Partizipation (z.B. Zivilgesellschaft) und mit den Theorien, anhand derer politischer Systeme einzuordnen sind (z.B. Faschismustheorien). </p>
<p>Für &#8216;Das Politische System der Bundesrepublik Deutschland&#8217; sind die politischen Institutionen, Entscheidungsträger und -strukturen der Bundesrepublik Gegenstand der Forschung.<br />
Über die Vergleichende Politikwissenschaft stellen sich die Merkmale dar für  politische Systeme, Verfassungen und Gesetzestexte, für Bundeskanzler, Parteien und Wähler.<br />
Zum grundlegenden Werkzeug werden Analysemethoden, über die sich vergleichen und bewerten lässt; ob nämlich das politische System eines Landes als Demokratie, als &#8216;defekte Demokratie&#8217; (mit Fehlern) oder als Autokratie zu werten ist.<br />
Im Fachbereich vier &#8216;Internationale Beziehungen&#8217; beschäftigt sich die Theorie mit der Außenpolitik der Staaten und thematisiert internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen (UN) oder die Welthandelsorganisation (WTO). Vermittelt werden Theorien, über die der internationale Handel nationaler und supra-nationalen Akteure einzuordnen und zu bewerten sind.</p>
<p><strong>Wandel durch neue Struktur?</strong></p>
<p>Mit den neu strukturierten Bachelor- und Master-Studiengängen hat zwar einiges verändert, doch sind die Fachbereiche geblieben.<br />
Auch wenn manches nur umbenannt wurde, bleibt problematisch, dass zum Teil der Zugang zum Master eingeschränkt und Bachelor schon ein abgeschlossenes Studium ist. Ist der Bachelor-Studiengang längst berufs-orientiert bei praxisnaher Orientierung, ist der Wandel vom früheren Diplom-Politologen deutlich.</p>
<p><strong>Nichts ist fix!</strong></p>
<p>Gilt das &#8216;Das Kapital&#8217; von Karl Marx auch als häusliche Lektüre, ist es dennoch nicht so dass die Politikwissenschaften Staat und Gesellschaftszustand kritisch und grundsätzlich hinterfragen.<br />
Der Klassiker über die &#8220;Kritik der politischen Ökonomie&#8221; von Karl Marx wird nämlich eher von Philosophen und Soziologen bearbeitet, weil bei den derzeitig gültigen  Ansätzen der Politikwissenschaften die Staats-Affirmation (Bejahung oder Zustimmung) als Grundlage des Denkens gilt.</p>
<p><strong>Manchmal auch Taxi-Stand</strong></p>
<p>Nach dem Studium gilt &#8216;Politologe&#8217; zu sein jedoch nicht als Beruf wie Arzt oder Ingenieur, was in den ersten drei Jahren das erwartete Berufsleben nur schwer öffnet. Auch sind Politologen nicht zwingend heiß begehrt und nachgefragt wie Spezialisten anderer Disziplinen.<br />
So fährt zwar ein kleiner Teil der Absolventen &#8216;ne ganze Weile Taxi, andere bleiben an der Uni, forschen mit Promotion oder arbeiten an oder in einem Projekt.</p>
<p>Ein Start im Medienbereich gilt zwar als chancenreich, doch nur auf Rang zwei an Arbeitsplätzen. Doch auch nicht jeder kann sich als Journalist für die Politik empfehlen; viel eher wird ihm auch schon mal eine Fußballsendung im Fernsehen angeboten.<br />
Für den späteren, ungebremst beliebten Journalistenberuf &#8211; auch ohne Studium &#8211; sind Praktika und freie Mitarbeit bei Redaktionen für die &#8220;Quali&#8221; erste Bedingung.<br />
Wer mit öffentlicher Verwaltung und deren Aufbau zurecht kommt, der kann auch den höheren Dienst in den Referaten I bis XII anstreben.</p>
<p><strong>Dann halt Lehrer&#8230;</strong></p>
<p>Wer Politik auf Lehramt studiert, hat meist gute Karten. Nicht wie in der Erwachsenenbildung oder bei den Volkshochschule kann der studierter Lehrer auf Übernahme hoffen.<br />
Auch sind Politologen bei privaten Dienstleistungen geschätzt, die da Verband, Vereinigung oder Nicht-Regierungs-Organisationen heißen und die Bedarf bei ihrer Lobbyarbeit, der Politikfeld-Beratung haben.<br />
Wer es in direkter Linie zur Politik versuchen will, der kann einem Abgeordneten oder Parteikandidaten bei dessen Wahlbüro oder im Wahlkampf dienlich sein (kommunikative Politikberatung). </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trupoli.com/132/politik-studium-macht-noch-keinen-politiker/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heutige Welt-Kunst</title>
		<link>http://www.trupoli.com/96/heutige-welt-kunst/</link>
		<comments>http://www.trupoli.com/96/heutige-welt-kunst/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trupoli.com/?p=96</guid>
		<description><![CDATA[Anders sein und anders scheinen: anders reden, anders meinen, alles loben, alles tragen, allen heucheln, stets behagen, allem Winde Segel geben, “Gut und Böse” dienstbar leben, alles tun und das mitnichten nur auf den eignen Nutzen richten. Wer dies kann und das ganz schnell, der ist politisch aktuell ! nach Friedrich von Logau (1605 &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anders sein und anders scheinen:<br />
anders reden, anders meinen,<br />
alles loben, alles tragen,<br />
allen heucheln, stets behagen,<br />
allem Winde Segel geben,<br />
“Gut und Böse” dienstbar leben,<br />
alles tun und das mitnichten<br />
nur auf den eignen Nutzen richten.</p>
<p><strong><em>Wer dies kann und das ganz schnell,<br />
der ist politisch aktuell !</em></strong></p>
<p><em>nach Friedrich von Logau<br />
(1605 &#8211; 1655; alias Salomon von Golaw)</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trupoli.com/96/heutige-welt-kunst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>P o l i t i k e r  sind&#8230;.</title>
		<link>http://www.trupoli.com/89/p-o-l-i-t-i-k-e-r-sind/</link>
		<comments>http://www.trupoli.com/89/p-o-l-i-t-i-k-e-r-sind/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trupoli.com/?p=89</guid>
		<description><![CDATA[Ja, was nu ??!! - Personen, die ein politisches Amt oder ein politisches Mandat haben. Zu diesem Status bedarf es meist der Parteien und der Verbände, die diese Person unterstützten. Der Begriff &#8220;Politiker&#8221; ist zunächst keine Berufsbezeichnung, weil diese Personen auf allen Ebenen eines Staates agieren, also auf Landesebene, national oder multi-national, oder eben auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Ja, was nu ??!! </em>- Personen, die ein politisches Amt oder ein politisches Mandat haben. Zu diesem Status bedarf es meist der Parteien und der Verbände, die diese Person unterstützten.</strong></p>
<p>Der Begriff &#8220;Politiker&#8221; ist zunächst keine Berufsbezeichnung, weil diese Personen auf allen Ebenen eines Staates agieren, also auf Landesebene, national oder multi-national, oder eben auch im Ehrenamt als Gemeinderat oder in einer Partei-Funktion. </p>
<p>Als politisches Amt werden Positionen in einer Regierung verstanden, wie Landes- oder Bundesminister oder Senator in Stadtstaaten oder auch das Amt eines Landesvorsitzenden einer Partei.<br />
Das politische Mandat wird in den Gremien der Legislative ausgeübt, weshalb wegen der subjektiven Denkrichtung(en) Amt und Mandat getrennt sein sollten.</p>
<p><strong>Effiziente Lösungen</strong></p>
<p>Ziel der Politiker ist es, Probleme der Gesellschaft effizient zu lösen, in dem sie sich darin versuchen, politische Entscheidungen zu beeinflussen.<br />
Dazu werden einmal die gesicherten Rechte genutzt, wenn in Parlamenten abgestimmt wird, und auch durch Meinungsäußerung wird versucht, zu überzeugen und Einfluss zu nehmen.</p>
<p>Politiker sind in der Mehrzahl Parteimitglieder und vertreten auch die Interessen ihrer Gruppierung. Hiervon weicht der &#8216;Parteilose&#8217; ab. Unabhängig von den  Interessen einer Partei sollte auch der Präsident des Staates handeln. Bei den Ministerpräsidenten der Länder ist dies wegen der gegebenen Mehrheiten dann anders.<br />
Neben den Berufspolitiker als Abgeordnete, Staatssekretär oder Minister agieren auch die Ehrenamtlichen, die sich neben ihrem Beruf den sozialen Aufgaben widmen. Eine besondere Rolle bei der möglichen Abgrenzung spielen die Landtagsmandate, neben denen meist der frühere Beruf auch noch ausgeübt wird.</p>
<p><strong>Politik in Theorie und Ethik</strong></p>
<p>Politisches Handeln gehört in der Theorie zunächst in die Betrachtung der Politikwissenschaft. Diese Disziplin erklärt das Handeln der Politiker und den politischen Wettbewerb, wozu auch das Streben der Politiker nach Macht zählt.</p>
<p>Unterstellt man, dass  der Einzelne in der Politik nach dem Grundsatz handelt, dass politische Entscheidungen gut sein sollen und für eine Gemeinde, einen regionalen Raum oder ein ganzes Land zu höherem Wohlstand und gesteigerter Wohlfahrt verhelfen, kann daraus auch die politische Motivation des Politikers abgeleitet werden. Der Einsatz zum Wohle aller Bürger wird zum Postulat der Verantwortungsethik.</p>
<p><strong>Politische Visionen</strong></p>
<p>Sind die Bürger als Wähler nun mal nicht visionär genug, politische Langfrist-Ziele zu erkennen oder zu formulieren, nehmen sie deshalb aktuelle politische Arbeit nicht immer als zuletzt beste Wahl wahr. Wer sich folglich politisch positioniert, der kann politischen Erfolg nicht immer auch sofort erwarten.<br />
Auch sind die Auffassungen darüber stark verschieden, was langfristig als Wohl aller Bürger, als Wohlfahrt oder als Wohl des Staatsvolkes gilt und auf welchem Weg dieses erreicht werden soll.<br />
Im laufenden politischen Wettbewerb kommt es deshalb nicht in allen Fällen zum besten aller Modelle, weil für Politiker gilt, dass deren Handeln auch daran orientiert ist, sich selbst ein karrierebezogenes Politikerbild zu geben oder oder unter medialen Aspekten zu erwecken. Die Überzeugung daraus, möglichst oft, schnell und effizient zu entscheiden, wird immer auch begleitet vom Streben nach Macht und Einfluss.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trupoli.com/89/p-o-l-i-t-i-k-e-r-sind/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von der ökonomischen Theorie der Politik</title>
		<link>http://www.trupoli.com/108/von-der-okonomischen-theorie-der-politik/</link>
		<comments>http://www.trupoli.com/108/von-der-okonomischen-theorie-der-politik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 00:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob. braeun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trupoli.com/?p=108</guid>
		<description><![CDATA[Politik sei die Kunst des Möglichen&#8230; Die Ergebnisse daraus sind nun aber nicht in jedem Fall positiv, günstig oder allseits akzeptiert. Wann aber steht der politisch Handelnde in der Gunst des Volkes, seiner Wähler? Einen möglichst positiv bewertbaren Ansatz, das Handeln von Politikern nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu erklären, liefert die Neue politische Ökonomie (NPÖ). Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Politik sei die Kunst des Möglichen&#8230;</em> Die Ergebnisse daraus sind nun aber nicht in jedem Fall positiv, günstig oder allseits akzeptiert. Wann aber steht der politisch Handelnde in der Gunst des Volkes, seiner Wähler?  Einen möglichst positiv bewertbaren Ansatz, das Handeln von Politikern nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu erklären, liefert die Neue politische Ökonomie (NPÖ). Sie setzt an mit den Strukturen und Verhalten auf  der Grundlage der neoklassischen Theorie. </strong></p>
<p>Danach gilt als grundsätzliche Annahme: Politiker verhalten sich als rationale Nutzen-Maximierer. Oder einfach: Politiker orientieren sich stark an einer Wiederwahl und treiben deswegen eine Politik, die bei der kommenden Wahlen wieder zu ausreichend Stimmen fürs Mandat führt.</p>
<p><strong>Finger weg&#8230;!!??</strong></p>
<p>Wer sich als Politiker nach der NPÖ verhält, dass sein Nutzen maximiert wird, weiß für seine Entscheidungen, dass es der Wähler eher honoriert, wenn kurzfristige Ziele statt langfristiger Ziele erreicht werden.<br />
Wer als Bürger in ausgeprägter Gegenwarts-Präferenz lebt, dem sind bei bescheidener politischer Bildung langfristig ausgerichtete Konzepte wegen deren hoher Komplexität nur schwer zu &#8220;verklickern&#8221;.<br />
Mit Blick auf seine Wiederwahl wird der Politiker daher die Finger von kurzfristig schmerzhaften Maßnahmen lassen, auch wenn ihm bewusst ist, dass diese ökonomisch, ökologisch oder eben politisch dringlich sind.<br />
Diese Sachlage markieren Tatsachen wie anhaltende Neuverschuldung von Gemeinden bis nach oben, fehlende Rücklagen im gesetzlichen Rentensystem, zyklische statt antizyklischer Wirtschaftspolitik oder der mangelnde Mut, notwendige Reformen anzuschieben.</p>
<p><strong>Der Durchschnittswähler ist&#8217;s!</strong></p>
<p>Betrachtet wird also für die Politik des Machbaren das Medianwähler-Modell. Wer als Politiker vom Ziel maximaler Wählerstimmen ausgeht, dann handelt er und mit ihm seine Partei so, dass deren Politik dem Median-Wähler gefällt. Damit fallen bei den großen Parteien der politische Rand und unbequeme Problembereiche aus dem Betrachtungs-Raster.<br />
Zu dieser Verhaltens-Maxime gehört auch, dass dem Bürger sichtbare, ökonomisch aber nicht zwangsläufig vernünftige Maßnahmen offenbart werden, während wichtigeren Ziele, die dem Bürger nicht ausreichend genüg auffallen (sollen), eher nicht nachgegangen wird. Das führt dazu, dass dem Wähler individuell spürbare Maßnahmen bei nur gering spürbaren Belastungen gepriesen werden.</p>
<p><strong>Zitate zur Politik</strong></p>
<p>Dass die Politik den Charakter verdirbt, wird als Feststellung dem Fürsten Metternich (1773-1838) zugeschrieben und ist damit eines von unzähligen Zitaten mehr oder weniger prominenter Personen, die sich im Lauf der Jahrhunderte angehäuft haben.<br />
Hier &#8211; <em>mal wieder </em>- die besten (?) Beispiele:</p>
<p>&#8220;Politik ist die Kunst des Möglichen.&#8221;  <em>Otto von Bismarck</em></p>
<p>&#8220;Politik ist weder eine Wissenschaft noch eine Kunst, sie ist nicht einmal ein Handwerk, sie ist ein von Tag zu Tag sich neu orientierender Pragmatismus, der bemüht sein muss, die Macht und deren Möglichkeiten übereinander zu bringen.&#8221;    <em>Heinrich Böll<br />
</em><br />
&#8220;Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen: Politik ist nicht die Kunst des Möglichen, sondern des Unmöglichen.&#8221;   <em>Vaclav Havel</em></p>
<p>&#8220;Die Kunst der Politik besteht häufig darin, heiße Eisen mit fremden Fingern anzufassen.&#8221;  <em> Manfred Rommel</em></p>
<p>&#8220;Als ich jung war, glaubte ich, ein Politiker müsse intelligent sein. Jetzt weiß ich, dass Intelligenz wenigstens nicht schadet.     <em>   Carlo Schmid</em></p>
<p>Politiker rechnen so sehr mit der Stimme des Wählers, dass sie nicht dazu kommen, sie zu hören.  <em>Werner Schneyder</em></p>
<p>&#8220;Politik bedeutet ein starkes, langsames Durchbohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmass zugleich.     <em> Max Weber</em></p>
<p>&#8220;Wahrhaftigkeit und Politik wohnen selten unter einem Dach.&#8221;   <em>Stefan Zweig</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trupoli.com/108/von-der-okonomischen-theorie-der-politik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der-Buerger-spricht.de &#8211; ein neues Web-Blog für politische Lösungsvorschläge</title>
		<link>http://www.trupoli.com/78/der-buerger-spricht-de-ein-neues-web-blog-fur-politische-losungsvorschlage/</link>
		<comments>http://www.trupoli.com/78/der-buerger-spricht-de-ein-neues-web-blog-fur-politische-losungsvorschlage/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 14:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trupoli.com/?p=78</guid>
		<description><![CDATA[Politiker drehen sich oftmals jahrelang im Kreis, bevor konkrete Entscheidungen zu bestimmten Themen fallen bzw. Lösungen für einfachste Probleme gefunden und umgesetzt werden. Nach konsequenter Handlungsfähigkeit sowie praxisorientierter Bürgernähe auf politischer Ebene muss man in Deutschland oftmals lange suchen. Dies liegt mitunter an der eigenen Inkompetenz der Amtsinhaber und oftmals auch an der direkten Beeinflussung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.der-buerger-spricht.de/"><img src="http://www.trupoli.com/wp-content/uploads/der-buerger-spricht-300x229.png" alt="" title="der-buerger-spricht" width="300" height="229" class="alignleft size-medium wp-image-85" /></a>Politiker drehen sich oftmals jahrelang im Kreis, bevor konkrete Entscheidungen zu bestimmten Themen fallen bzw. Lösungen für einfachste Probleme gefunden und umgesetzt werden.  Nach konsequenter Handlungsfähigkeit sowie praxisorientierter Bürgernähe auf politischer Ebene muss man in Deutschland oftmals lange suchen. Dies liegt mitunter an der eigenen Inkompetenz der Amtsinhaber und oftmals auch an der direkten Beeinflussung der Politik durch wirtschaftlich orientierte Lobbyisten.  Dass Politiker vom Volk gewählt werden, um dem Volke zu dienen,  scheinen nur noch wenige Politiker zu verinnerlichen.  </p>
<p>Ganz anders, wie beispielsweise in der Schweiz, wo Volksentscheide die elementare Grundlage der Demokratie darstellen, wird dem Bürger hierzulande die Mündigkeit zu politischen Entscheidungen nach wie vor kategorisch abgesprochen.  Unsere Demokratie funktioniert aus Sicht der Politiker nämlich so: „Geh wählen und mach Dein Kreuz, wir machen dann sowieso was wir wollen und unsere Wahlversprechen haben wir Übermorgen wieder vergessen!“ Nach der eigentlichen Ursache der allgemeinen Politik und Wahlverdrossenheit muss also nicht lange geforscht werden. </p>
<p><a href="http://www.der-buerger-spricht.de/">Der-Buerger-spricht.de</a> &#8211; ein neues Web-Blog für politische Lösungsansätze und Meinungsäußerungen &#8211; will nun beweisen, dass Bürger sehr wohl fähig sind, konstruktiv an der Politik teilzuhaben und den erstarrten Entscheidungsträgern konstruktive Lösungsansätze zu unterbreiten, an die sie in ihrer „Betriebsblindheit“ vielleicht nicht einmal im Entferntesten gedacht haben. Ob diese dann „da oben“ Anklang finden werden, mag zwar zu bezweifeln sein, aber dennoch sollen die Damen und Herren unserer Regierung wissen, dass wir Bürger nicht auf den Kopf gefallen sind, und dass es konstruktive Lösungsvorschläge zu den aktuellen politische Themen und Problemen gibt.</p>
<p>Wer gerne schreibt und sich für Politik interessiert, sollte deshalb die Plattform <a href="http://www.Der-Buerger-spricht.de">www.Der-Buerger-spricht.de</a> besuchen.  Um politische Lösungsvorschläge einzureichen, muss man sich lediglich zuvor als Autor registrieren. User und Leser können zu allen Vorschlägen Kommentare hinterlassen und über die veröffentlichten Beiträge diskutieren.  Je mehr konstruktive Lösungsansätze veröffentlicht werden, umso mehr wird die Handlungsunfähigkeit der aktuellen Politik offensichtlich. Und dazu haben wir in unserer Demokratie wenigstens (noch) das Recht!<br />
Mfg Der Bürger</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trupoli.com/78/der-buerger-spricht-de-ein-neues-web-blog-fur-politische-losungsvorschlage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krisenzeiten</title>
		<link>http://www.trupoli.com/26/krisenzeiten/</link>
		<comments>http://www.trupoli.com/26/krisenzeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 18:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trupoli.com/?p=26</guid>
		<description><![CDATA[Es herrscht Angst und Verunsicherung in den Finanzmärkten. Der Euro in der Krise, die Griechen in der Krise, Europa in der Krise. Da glaubte man das Schlimmste überstanden zu haben, angefangen mit der Subprime Krise, welche dann eine ganze Kette von weiteren Krisen nach sich zog &#8211; die US Hypothekenkrise, die USA Immobilienkrise, die Bankenkrise, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es herrscht Angst und Verunsicherung in den Finanzmärkten. Der Euro in der Krise, die Griechen in der Krise, Europa in der Krise. Da glaubte man das Schlimmste überstanden zu haben,  angefangen mit der <a href="http://www.iposs.de/25/subprime-krise-us-hypothekenkrise-usa-immobilienkrise-bankenkrise-boersenkrise-finanzkrise-wirtschaftskrise-2008/">Subprime Krise</a>, welche dann eine ganze Kette von weiteren Krisen nach sich zog &#8211; die US Hypothekenkrise,  die USA Immobilienkrise, die Bankenkrise, die Börsenkrise und last but not least die Finanz- und Wirtschaftskrise, und dann dieser Rückfall.</p>
<p>Nun denn, jetzt haben wir halt ne Euro(pa) Krise bzw ne europäische Wirtschaftskrise. Oder vielleicht auch nicht. Wer weiss. Ich bin schon ganz verwirrt. Ich glaub ich krieg die Krise. Ist vielleicht ansteckend das Ganze <img src='http://www.trupoli.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trupoli.com/26/krisenzeiten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wahlversprechen festgehalten</title>
		<link>http://www.trupoli.com/22/wahlversprechen-festgehalten/</link>
		<comments>http://www.trupoli.com/22/wahlversprechen-festgehalten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 03:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trupoli.com/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[Was schert mich mein Geschwätz von gestern! Politiker erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Und sie erzählen noch mehr, wenn Wahlen anstehen. Zu Zeiten der Wahl sind sie oft wenig wählerisch und geben Versprechen, so genannte Wahlversprechen. Sie erhoffen sich, dass man sie wegen dieser Versprechen wählt, aber auch, dass man sich später nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was schert mich mein Geschwätz von gestern!</em> Politiker erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Und sie erzählen noch mehr, wenn Wahlen anstehen. Zu Zeiten der Wahl sind sie oft wenig wählerisch und geben Versprechen, so genannte Wahlversprechen. Sie erhoffen sich, dass man sie wegen dieser Versprechen wählt, aber auch, dass man sich später nicht mehr daran erinnert. Nur all zu gerne fallen wir armen Wähler auf diese Versprecher rein, und dass, obwohl wir es besser wissen müssten. Doch irgendwie sind wir alle ziemlich vergesslich.</p>
<p>Um etwas gegen dieses Vergessen zu tun und die Politiker an dem zu messen, was sie gesagt haben, hat sich die Internet-Plattform <a href="http://wahlversprechen.info/">Wahlversprechen.info</a> zum Ziel gesetzt, diese Aussagen zu Sammeln und für die Nachwelt festzuhalten. Vielleicht hilft solch ein &#8220;Archiv der Wahlversprechen&#8221; dabei, etwas mehr Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit in das politische Geschäft zurück zu bringen. Schön wär&#8217;s. Doch so recht dran glauben mag ich nicht. Die Spezies Politiker hat sich im Laufe der Jahrzehnte das Privileg erarbeitet, Leute belügen zu dürfen, ohne dass diese es ihnen krumm nehmen. Was soll so ein Wahlversprechen-Archiv daran ändern?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trupoli.com/22/wahlversprechen-festgehalten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>alles neue macht der mai</title>
		<link>http://www.trupoli.com/4/alles-neue-macht-der-mai/</link>
		<comments>http://www.trupoli.com/4/alles-neue-macht-der-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 02:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trupoli.com/?p=4</guid>
		<description><![CDATA[nach den iden des märz kommen nun die ideen des april. ob es sich dabei um gute ideen handelt, wird sich zeigen. noch ist nicht klar, ob das hier eine politische Tour durch die Blogosphäre wird, oder ich meinem Poli-Tick frönen werde. Ich bin erst mal klein angefangen, auch was die Rechtschreibung der ersten beiden Sätze anbelangt und habe nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nach den iden des märz kommen nun die ideen des april. ob es sich dabei um gute ideen handelt, wird sich zeigen. noch ist nicht klar, ob das hier eine politische Tour durch die Blogosphäre wird, oder ich meinem Poli-Tick frönen werde. Ich bin erst mal klein angefangen, auch was die Rechtschreibung der ersten beiden Sätze anbelangt und habe nun die Hoffnung, dass irgendwann einmal etwas Größeres daraus wird. Und wenn nicht, dann langt&#8217;s immer noch zum Politicker &#8211; einem Newsticker für Politisches.</p>
<p>Auf jeden Fall bin ich recht stolz auf den Namen den ich für dieses Blog ersonnen habe, der Begriff Politur ist nämlich nichts anderes als ein Anagramm von Trupoli! Und irgendwie trifft es das sehr schön. Phonetisch nahe dran an der Politour, insofern können wir uns hier auf die politische Tour begeben, und wörtlich sehr treffend, denn in der Politik wird nicht nur viel geschmiert, das Geschmierte muss ja auch ordentlich poliert werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trupoli.com/4/alles-neue-macht-der-mai/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
